Tom und das Aufstaubecken der Donau

Thomas Ganselmayer fischte für drei Tage in einem ehemaligen 20ha großen Aufstaubecken der Donau. Als er am See ankam hatte es 30° stechende Hitze und kein Lüftchen war zu spüren. Er wählte einen Platz im mittleren Teil des Sees wo das Gewässer bis zu 3,60 m tief war. Dort legte er sich 3 Spots an, zwei in Ufernähe unter einem umgebrochenen Baum in einer Entfernung von 160 bis 200m und den dritten im Mittelwasser zirka 100m vom Ufer weg. Diesesmal wählte er als Köder die Boilies White Garlic und die Pure Fish, beide in 20mm plus einen neuen fischigen Methode Mixzum Testen mit Tigernüssen und dem Bloodworm Liquid. Er beköderte eine Rute mit zwei Kugeln von den Pure Fishund die andere mit der White Garlic. Gleich nach dem beködern legte er die Ruten aus. Doch die Delkims blieben die ersten 24 Stunden leider still. Am zweiten Tag zog ein Gewitter nach dem anderen auf und es regnete Tag und Nacht so stark, dass die Wassertemperatur von 28,6° auf 25° fiel. Thomas kam zu dem Entschluss, dass ich dies nur in die Karten spielen konnte. In der Nacht hatte er zwei Piepser doch diese waren nicht der Rede wert, denn es handelte sich lediglich um Fehlmeldungen durch den Regen. Doch als er am nächsten Morgen aus dem Zelt kam und zu seinen Ruten schauen ging, wurde er eines anderen belehrt. Das Rod Pod lag am Boden und eine Rute war weg. „Scheiße“ dachte er sich, ein schwerer Anfängerfehler, sowas darf einfach nicht passieren. Als er sich den Winkel genauer anschaute, welchen er ausgelegt hatte, sah er das Seerosenfeld über das er gelegt hatte. Sein erster Gedanke war die Rute muss da drinnen hängen, also ging es ab zum Tauchen. Er hatte Glück den nach wenigen Minuten im Wasser hatte er die Rute gefunden. Trotz allem war noch ein Wiederstand  zu spüren. Thomas stieg sofort ins Boot und fuhr zu dem einen Spot hinüber. Die Montage hing nur mehr im Unterholz, genauso wie die Zweite Montage 30m weg vom eigentlichen Spot und das ohne einen Piepser. OK einen Piepser, den er nicht ernst nahm. Es blieb ihm also noch eine Nacht und wer Tom kennt weiß, dass er alles versuchen wird um einen Karpfen landen zu können.  Also ersetzte er die 125g Blei durch ein 250g Blei und baute sich neue Montagen (einen Schneemann mit einen Kurv Shankauf der Spitze stehend mit einer White Garlicund einem zweifärbigenPopUp. Er legte die Montagen aus und das Warten begann von neuem. Als es Nacht wurde hatte sich noch immer nichts getan. Thomas wurde  immer nachdenklicher , erzählte er uns. Er schrieb die Zweifel aber gleich wieder ab und dachte sich was soll´s, in der Nacht kommt der Drucker, dass passt schon. Das erste Mal ging er um 00:45 Uhr nachschauen ob wohl noch alles in Ordnung war. Das zweite Mal ging er um 03:50 Uhr aus dem Zelt, noch immer nichts. Wird das noch was?? Ein „Schneider“, nein ach Weh, aber das ist bei der Fischerei nun mal nichts Neues und passiert den Besten. Das nächste Mal ging er um 06:15 Uhr aus dem Zelt um mal auszutreten. Ein Blick zu den Ruten, da schau her, die eine Spitze zeigte 15cm weg. Er nahm auf und spürte einen Wiederstand. Der muss im Unterholz hängen. Sofort nahm er sich das Boot, fuhr sachte zu dem Platz in 200m Entfernung und da sah er ihn schon hängen – nicht schlecht dachte er sich – aber jetzt sachte und ja keinen Fehler machen. Nach einiger Zeit konnte er den Karpfen aus dem Holz befreien und zog ihn mit dem Boot ins Freie raus wo er ihn nach 30-minütigem Drill keschern konnte. Was für ein Bulle dachte er sich. Aber als er an Land war und ihn das erste Mal in der Carpcredle sah, da sah er erst was das für eine Bombe war. Wahnsinn! Toll! Alles wieder richtig gemacht sagte er sich. Jetzt werde ich mir schon selbst unheimlich – aber mit so einem Material, kann man nur erfolg haben.