Nomadenstyle, der Herde hinterher

Wer kennt es nicht, die Ruten an einem viel versprechenden Platz abgelegt, und die Fische zeigen sich auf einmal ganz wo anders und es geht nichts. Lohnt es sich die Sache auszusitzen, oder doch den Platz zu wechseln? Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall zu „moven“ um die Karpfen aktiv zu beangeln. Zu den verschiedenen Jahreszeiten und je nach Witterung halten sich die Fische auch an verschiedenen Plätzen auf. Sind sie zum Beispiel an warmen Frühjahrstagen eher im Flachwasser dann beangele ich diese auch da.

 

Was macht man aber wenn es Nachts wieder kalt wird? Die Karpfen verziehen sich ins Tiefe, da lohnt es sich natürlich sie zu verfolgen. An heißen Sommertagen suchen Karpfen eher Schutz unter überhängenden Bäumen direkt am Ufer, legt man dann auch an diesen Stellen ab lässt der Erfolg sicher nicht lange auf sich warten. Nachts sind jedoch die natürlichen Zugruten wieder produktiver. Mir hat das beachten dieser Faktoren in der Vergangenheit viel Fisch gebracht. Der Aufwand lohnt sich definitiv. Jedoch sollte man dabei auch einiges beachten. Das wichtigste ist erstmal, dass man vor dem angeln Ausschau nach rollenden oder gründelden Fischen hält. Das Tackle sollte man auf jeden Fall optimal aufs mobile Angeln umstellen, da darf die Abhakmatte schon mal zum Caryall werden. Außerdem macht es Sinn sein Basecamp in der Nähe der nächtlichen Spots aufzubauen. Auf lange Futterkampagnen kann man natürlich auch verzichten, weil man die Fische ohnehin da befischt wo sie sich im Moment aufhalten. Weniges aber dennoch gutes Futter sollte seine Wirkung nicht verfehlen, ich setzte hier auf die Produktreihe von Aquatic Baits.

Ich hoffe ich kann euch mit diesem kleinen Bericht auch zu eurem nächsten Fang verhelfen.