Jelly Powder Dips von Aquatic Baits

Hookbaits zu pimpen, steht bei vielen von euch ganz oben auf der Liste. Ohne Frage, die Lockwirkung sollte bei unseren Hookbaits doch auch am größten sein, schließlich wollen wir die Karpfen nicht nur füttern, sondern fangen!


Demnach sollte das Ziel sein, mit seinem Hakenköder den möglichst größten Lockpunkt am Futterplatz zu erreichen. Für die Steigerung der Attraktivität seiner Hakenköder gibt es viele verschiedene Ansätze. Dippen, soaken, mit Teig ummanteln uvw. Die Firma Aquatic Baits hat sogenannte Pulverdips in ihrem Programm, die wir uns einmal genauer angesehen haben. Aus den sehr harmlos aussehenden Pülverchen entwickelt sich eine dicke glibberige zähe Ummantelung, die die Lockwirkung des Hakenköders vergrößern soll. Das wollen wir uns doch einmal genauer ansehen!

 

Der Name der Powder Dips

Aquatic Baits nennt seine Pulverdips „Jelly Powder Dip“. Aber woher kommt der Name überhaupt? Die Namensgabe wird schnell plausibel, wenn man die Powder Dips aktiviert. Man benetzt seinen Hakenköder erst mit einer Flüssigkeit – z.B. einem Dip oder mit einfachem Seewasser.

Danach kommt der Hookbait in den Jelly Powder Dip, die Dose wird geschlossen und ordentlich geschüttelt. So erreicht man eine komplett Ummantelung des Trockendips um den feuchten Hakenköder. Diesen Vorgang könnte man mehrfach wiederholen. Je öfter man den Hakenköder wieder mit Wasser und Powder Dip benetzt, desto größer wird die Ummantelung. Kommt der Köder nun vollständig mit Wasser in Berührung zeigt der Dip seine Wirkung. Die Ummantelung wird glibberig und gibt sofort kleine Partikel und Lockstoffe ans Wasser ab.

 

Jelly Powder Dips: 3 Sorten im Test

Wir haben uns im Rahmen unseres Tests drei verschiedene Jelly Powder Dips angesehen und das Verhalten auf den Prüfstand gestellt. Hält das Produkt, was es verspricht? Die Sorten Daphnia, Gammarus und Bloodworm versprechen Natürlichkeit und Attraktivität zugleich.

Jelly Powder Dips im trockenen Zustand

Sie wirken unscheinbar. Ja, wir müssen zugeben, man sieht ihnen ihr späteres Verhalten Unterwasser nicht an. Die Pulverdips werden in 50 g. Dosen aufbewahrt. Je nach Sorte findet man Bloodworm, Gammarus oder Daphnia also rote Zuckmückenlarven, Bachflohkrebse oder Wasserflöhe in den jeweiligen Dips. Die getrockneten Wassertierchen sollen dem Dip noch mehr Lockwirkung verleihen. Ob es die Fängigkeit beeinflusst, können wir nicht genau messen – wollen wir auch nicht. Denn das überlassen wir gern euch.

Das Verhalten der Jelly Powder Dips im Wasser

Im trockenen Zustand wirken sie wie jedes andere Pülverchen auch. Doch im Wasser zeigt es sich, warum die Dips „Jelly“ im Namen tragen. Innerhalb von Sekunden verwandelt sich der Hakenköder in eine schwammige glibberige Kugel, die sofort Lock- und Farbstoffe ans Wasser abgibt. Das wird im Wasserglastest sichtbar. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde färbt sich das Wasser je nach Sorte grün (Daphnia), orange (Gammarus) oder rot (Bloodworm).

Wie haltbar sind die Powder Dips im Einsatz?

Im ersten Moment würde man vielleicht behaupten, dass sich so ein Pulverdip im Einsatz schnell wieder löst und seine Wirkung verfehlt. Doch das Produkt hält, was es verspricht. Selbst wenn der Dip nur einmal angewendet wird, entwickelt sich eine Ummantelung, die mehrere Stunden hält. Das coole daran ist auch, dass der Dip auch am Haken haften bleibt und dem ganzen einen Look gibt, den die Fische sicher noch nicht so oft gesehen haben.

Je öfter man den Dipprozess wiederholt, also den Köder anfeuchtet und wieder mit Pulverdip ummantelt, desto dicker wird die Hülle und desto länger hält sie später am Köder. Es ist also durchaus möglich eine Hülle herzustellen, die sehr lange am Köder haftet. 12-15 Stunden scheint so kein Problem zu sein. Dies ist aber natürlich auch immer vom Weissfischbestand und der Wassertemperatur abhängig.

Erhältlich im Shop