Es müssen nicht immer 20mm sein.

Thomas Ganselmayer war im November 4 Tage in der Bucht M1, dass ist seine Fanggeschichte.

Mitte November fischte ich für 4 Tage an einem See in Ungarn. Da wir richtiges „Sauwetter“ hatten, entschloss ich mich für einen Hüttenplatz, mit Heizung und TV . Mein Stickmix bestand dieses mal aus Pellets, Method Robin Red Feedermix und Matchfutter M1, dass verfeinerte ich mit dem Liquid Robin Red. Als Hakenköder verwendete ich die Matchballs in Squid Red HNV und White Garlic, da die Wassertemperatur nur mehr schwache 6°C betrug. Ich entschied mich dieses Mal für die Matchballs in 12mm da ich mir dachte bei den geringen Wassertemperaturen und den trägen Karpfen greife ich auf Kugeln die eine schnelle Lößezeit haben welche dann bei kalten Wassertemperaturen genau richtig arbeiten. Auch sollten der kleine Durchmesser von 12mm die Karpfen zur Aufnahme verleiten, da ein kleiner Happen ihnen jetzt lieber ist als ein großer. Ich fischte mit drei Ruten und legte alle in einer Tiefe von 2,50 bis 3,60 Meter ab. Aufgeködert hatte ich die 1. Rute mit zwei Matchballs Squid Red HNV, die 2. Rute mit einem 14er Pop Up und die 3. Rute mit einem White Garlic Matchball. Nun hieß es Warten , zu meinem Glück verbrachten Freunde von mir ebenfalls einige Tage in der Nebenhütte, auch mein Angelpartner war mit von der Partie. So vertrieben wir uns die Zeit mit Quatschen, Materialbesichtigung und Glühmost kochen. Als ich am 2. Tag noch immer noch keinen Biss hatte, legte ich eine meiner Ruten in seichteres Gewässer ab bestückt mit den Matchballs. Nach drei Stunden kam der erste Run, ein Spiegler mit genau 20kg. In der letzten Nacht konnte ich noch einen Karpfen mit 16 Kg landen. Beide Karpfen wurden mit den Matchballs gefangen. Es müssen also nicht immer 20 mm sein. Im Winter sind oft die kleinen Köder die zu Erfolg führen und hier sind die Matchballs in 12mm genau das richtige.

#Tryit