Fred Wilton Theorie

Eigentlich hat sich der Boilie aus zwei wichtigen Entdeckungen entwickelt. Zuerst die Feststellung, das gekochte, harte Teigkugeln resistent gegen Weißfische sind und somit verwendet werden, um selektiv auf Karpfen zu Angeln, da nur dieser mit seinen Schlundzähnen in der Lage ist, diese auch zu knacken.

Der zweite Punkt ist die Theorie von Fred Wilton. Der Londoner war der Meinung, das Karpfen instinktiv den Nährwert eines Köder schmecken können, Grund dafür war einen Studie über Kaninchen in Australien, diese konnten ebenfalls den Mineralstoffgehalt der Nahrung herausschmecken.

Also der Grundstein für die HNV (High-Nutrivate-Value) Theorie, Wilton wählte auch hochproteinhaltige Zutaten für seine Köder. Niemand kann es beweisen, doch werden bis heute alle Boilies nach dieser Theorie hergestellt, obwohl sich auch hier einiges getan hat bezüglich Zusammensetzung. Damit meine ich weg von den reinen Milchproteinködern hin zu Fischmehl- oder Vogelfuttermischungen. Kaum ein Hersteller setzt noch auf Milchproteine, da diese auch sehr teuer sind.

Auch hat sich herausgestellt, das hochwertige Köder auf Dauer erfolgreich sind, also der Karpfen diese als natürlich Nahrungsquelle akzeptiert. Man kann oft beoabachten, das viele Fertigboilies zunächst angenommen werden und erfolgreich sind, doch schon nach kurzer Zeit ihre Wirkung verlieren. Viele Angler wechseln den Duftstoff, doch ein hochwertiger Köder wäre die einzige Alternative.