40 Grad am Jezero Trzec

Endlich Freitag, das Auto gepackt, die Partikel unter der Woche abgekocht und der Kollege mit an Bord. Ab auf die Autobahn denn es geht nach Slowenien an den Jezero Trzec. Der Jezero Trzec ist eine 8.6ha große Schottergrube mit vielen Strukturen und unterschiedlichen Tiefen. Leider ist das benutzen eines Bootes nicht erlaubt, was auf dieser Größe das Spot finden nicht einfach macht. Am Vormittag angekommen merkten wir schon, dass das 3 heiße Tage werden. 38 Grad und das schon um 11 Uhr vormittags, an diesem Tag erreichten wir stellenweise 41 Grad. Da macht das aufbauen, Spot suchen und Spomb knallen in der Sonne wirklich keinen Spaß und der Sonnenbrand trotz 50er Sonnenschutz war vorprogrammiert. Ich stellte mir auch die Frage wie bekomme ich die Fische an meinen Spot, den bei diesen Temperaturen wollen auch die Fische sich nicht wirklich bewegen.

In der ersten Nacht setzte ich auf Partikel mit Pellets der Firma Aquatic Baits. Ich legte meine Ruten in 3,5 Meter tiefe, der tiefsten gefundenen Stelle nach einer Kante auf 80 Meter Entfernung ab. Als es finster wurde fing es extrem zu stürmen an und es blitzte um uns so stark, sodass es teilweise taghell wurde. Wir blieben Gott sei Dank verschont von all dem und es wurde um 1 herum wieder hell. Kaum war es ruhig geworden konnten wir am See Aktivität hören, in Form von Sprüngen und Platschgeräuschen. 2 Uhr eine meiner Ruten läuft ab, nach einem harten spannenden Drill, denn der Fisch bog sofort nach links ab und ich hatte somit alle Mühe den Fisch nicht um die Kurve Schwimmen zu lassen, konnte ich eine schönen Schuppi in die Cradle legen. Die restliche Nacht blieb leider ruhig.

Am Morgen entschlossen wir uns auf die gegenüberliegende Halbinsel zu wechseln, somit konnten wir den ganzen tiefen Bereich hinter der Kante befischen. Über den Tag war wieder alles ruhig. In der Dämmerung merkten wir wieder wie die Fische aktiv wurden und die zweite Nacht war mit mehr Erfolg gekrönt. Wir konnten zwei schöne Karpfen an Land bringen. Ich konnte leider keinen Karpfen zum Landgang überreden, ich hatte zwar um 4 in der Früh einen hefigen Run. Leider konnte ich aber beim Anheben der Rute keinen Wiederstand vernehmen. Alles in allem war der Urlaub auf alle Fälle unter diesen Umständen ein Erfolg und wir werden im Herbst auf alle Fälle nochmal an den Jezero Trzec fahren und erneut unser Glück versuchen.